Smart investieren, Vorsicht vor...

Ihre Exit-Strategie ist in Gefahr – Teil 1

Juli 18, 2017

Ich habe lange nachgedacht, wie ich die Einleitung zu diesem Blogpost schreibe. Mir kam eine Idee, nur ging die in eine esoterische Richtung, also abgehakt. Je länger ich grübelte, umso schwieriger wurde es. Dann kam der Geistesblitz: „Marin, schreib doch einfach ohne groß um den heißen Brei herum zu reden.“

Also gut, los geht’s.

Beantworten Sie bitte die folgende Frage. Weiterlesen…

Exitplanning

3 Gründe, warum Sie Ihre Ruhestandsplanung ernsthaft überdenken sollten

Juni 29, 2017

Rente mit 62, 65 oder später. Nur, wer entscheidet darüber? Klar, Sie allein. Oder doch ein System? Ihr Unternehmen? Eine Abfindung? Ihre Finanzstärke? Oder eine Krankheit?

Was nun, denken Sie. Marinov, komm doch endlich zum Punkt, höre ich Sie schnaufen. Zeit ist Geld…

„Doch ruhig Blut, Brauner.“ So versucht man mich immer wieder zu beruhigen, wenn mein kroatisches Blut in Rage gebracht wird. Weiterlesen…

Hinter den Kulissen

Mein 40. Geburtstag und was Dr. Covey damit zu tun hat

April 11, 2017

Meine Frau ist einfach der Hammer. Zuerst lockt Sie mich auf eine falsche Fährte, um mich letztendlich doch zu meiner insgeheim gewünschten Überraschungsparty zum 40. Geburtstag zu bringen. Was dann folgt… Doch lassen Sie mich zuerst kurz in die Vergangenheit reisen.

Ich muss so um die 24 Jahre alt gewesen sein, als mein damaliger Pastor mir das Buch „Die 7 Wege zur Effektivität“ von Dr. Stephen Covey empfahl.

Und dieses Buch hat es in sich. Es hat mich zum Nachdenken gebracht und mir einen klaren Fokus für mein Leben geschenkt. Und wahrscheinlich nicht nur mir, denn mittlerweile wurden über 25 Millionen Exemplare weltweit verkauft.

Was mein Inneres so tief erschüttert und meinem Leben eine klare Richtung gegeben hat, fragen Sie? Weiterlesen…

Exitplanning

Downsizen? Exit? Smarte Persönlichkeiten fordern den Status Quo heraus.

April 4, 2017

Telefongespräch mit Ute, Jahrgang 1967.

Marin: Ute, wie geht es dir, seit deinem Exit als Unternehmerin? Fehlt dir dein altes Leben? Ist dir langweilig?

Ute: Ganz im Gegenteil, Marin. Ich fühle mich pudelwohl. Von Langeweile keine Spur. Gassi gehen im Wald, lesen und Freunde treffen, Fitnessstudio und Sauna. Ich kann dir sagen, die Zeit vergeht wie im Flug. Nur das eine hätte ich nicht erwartet: Mein Sohn denkt, ich könnte jetzt vor lauter Freizeit verblöden.

Fassen wir das mal kurz zusammen. Eine gestresste Unternehmerin erfüllt sich ihren Traum und steigt mit 48 Jahren aus dem Hamsterrad aus. Es geht ihr gut. Sie liebt ihre Freiheit. Sie liebt ihr neues Leben und gönnt sich zwei Jahre „Nichtstun“, um neue Ideen zu bekommen.

Wenn da nicht die Stimmen von außen wären. Weiterlesen…

Exitplanning

Exit-Strategie – Wie Sie damit smart beginnen können.

März 28, 2017

Haben Sie eine Exit-Strategie? Würden Ihnen 130.000 Euro jährliche Mieteinnahmen für ein sorgenfreies Leben ausreichen?

Stellen Sie sich vor, Sie erzielen jedes Jahr 130.000 Euro durch Mieteinnahmen. Ihre Arbeitstage als freiberuflicher Unternehmensberater sind gezählt.

Sie sehnen sich nach Ruhe und Zufriedenheit. Geldverdienen ist Ihnen nicht mehr wichtig. Die Mieteinnahmen reichen doch für ein erfülltes Leben aus.

Denken Sie sich.

Bevor ich weitermache, lassen Sie mich kurz auf den Exit-Begriff eingehen.

Wie Sie wissen, geht es bei einer Exit-Strategie darum, seinem Leben eine entscheidende neue Richtung zu geben.

Ihre Motive kenne ich nicht. Nicht selten sind es heftige Erlebnisse.

Im privaten und beruflichen Umfeld versterben Ihnen lieb gewonnene Menschen. Ihnen wird bewusst, wie kurz das Leben in Wirklichkeit ist.

Ihre Eltern führen ein tristes Dasein als Rentner oder sind pflegebedürftig.

Ein Herzinfarkt zwingt Sie zum Umdenken oder Ihre Executive-Aufgaben haben Sie ausgelaugt.

Ihr Unternehmen bereitet Ihnen keine Freude mehr. Sie überlegen ernsthaft, ob Sie das Kaufangebot annehmen sollen, denn Ihre Kinder sind daran nicht interessiert.

Was auch immer es bei Ihnen sein könnte, Sie wünschen eine Veränderung. Ihre Finanzstärke schätzen Sie als gut ein. Und genau hier kommt der Knackpunkt: Wie gut ist diese wirklich?

Folgende Überlegungen sollten Sie jetzt anstellen:

Nehmen wir an, Sie sind 50 Jahre alt (das Durchschnittsalter meiner Kunden liegt bei 47-54 Jahren). In 5 Jahren planen Sie eine Veränderung.

Sie wollen ihre Arbeit nicht mehr gegen Rechnung eintauschen. Ihre neue Währung lautet ZEIT. Zeit für die Dinge, die Ihnen wichtig sind.

Sie haben Träume, die Sie bis dato haben vergraben müssen. Jetzt ist es an der Zeit, diese ans Tageslicht zu holen.

Doch Ihr Enthusiasmus bekommt schnell einen Dämpfer.

Auf Ihren Schultern sitzt ein kleiner Bösewicht, der Ihnen ständig ein schlechtes Gewissen ins Ohr säuselt:

„Vergiss Deine Träume. Sei doch nicht dumm. Du verdienst 240.000 Euro im Jahr. Darauf kannst du doch nicht verzichten. Mit 55 aufzuhören kannst du dir eh nicht leisten, bei deinem Lebensstil. Und was wird deine Frau davon halten? Sie wird dich bestimmt nicht unterstützen. Sicherheit steht bei ihr an erster Stelle. Lieber bis 65 arbeiten und dann genießen…“

Doch dieses Mal halten Sie dagegen. Ein lautes NEIN kommt über Ihre Lippen. Gedanken schießen Ihnen in den Kopf: Was ist, wenn meine Finanzstärke doch gut genug für einen Exit ist?

Alles, was ich tun muss, ist, mir Zeit frei zu schaufeln und mir einen Überblick zu verschaffen. Danach habe ich die erhoffte Klarheit und die negativen Stimmen verstummen für immer.

Also machen Sie sich ans Werk. Sie haben eine Checkliste erstellt und sitzen jetzt bei einem guten Kaffee an Ihrem Schreibtisch. Ihre „Finanzkram“-Ordner liegen vor Ihnen. Eine Vorfreude macht sich deutlich bemerkbar, aber auch die Angst, Fehler zu machen.

Als erstes müssen Sie eine kleine finanzmathematische Übung meistern. Diese geht wie folgt:

In 5 Jahren wollen Sie mit Ihrem aktuellen Beruf aufhören. Welches Vermögen brauchen Sie, um von 55 bis 90 davon leben zu können?

Das sind die Parameter:

  • Lebenshaltungskosten 84.000 Euro pro Jahr (Ausgabenkatalog hier downloaden)
  • Kapitalanlagezins 2 % pro Jahr

Haben Sie das Ergebnis?

Hier ist es. Das benötigte Startkapital mit Alter 55 sind 2.119.064,14 €

Das Berechnungstool können Sie hier anfordern:

Sie brauchen also großzügig aufgerundet 2,2 Mio. Euro, um davon ein tolles Leben bestreiten zu können.

Jetzt wird´s leider etwas komplex.

Ihre Ausgaben werden durch die Inflation teurer. Diesen Ausgleich sollten Sie berücksichtigen oder Sie nehmen diesen Verlust hin. Letzteres bedeutet, relativ einfach gesagt, sich jedes Jahr etwas weniger leisten zu können.

Hier eine kurze Übersicht, um die Auswirkungen einer Inflation zu verstehen.

Ausgaben in 2017: 84.000 Euro

Ausgaben in 2018: 85.860 Euro

Ausgaben in 2019: 87.393,60 Euro

> Die Ausgaben für Ihren Lebensstandard werden durch die Inflation verteuert. Möchten Sie Ihren Lebensstandard halten, müssten Sie somit Ihre Einnahmen entsprechend erhöhen.

Gerade bei Immobilienvermietungen sollte das möglich sein, nur private Investoren machen hier sehr viele Fehler.

Können Sie Ihre Einnahmen nicht erhöhen, dann sieht der Verlust ihrer Kaufkraft wie folgt aus:

Ausgaben in 2017: 84.000 Euro

Ausgaben in 2018: 82.352,94 Euro

Ausgaben in 2019: 80.738,18 Euro

Sie können also weniger ausgeben als das Jahr zuvor usw. Also weniger Restaurantbesuche, Urlaube etc. Und das von Jahr zu Jahr.

Sie haben jetzt ein gutes Bild der Konsequenzen vor Augen. Bei der eigenen privaten Liquiditätsplanung muss die Inflation unbedingt berücksichtigt werden. Sonst droht ein böses Erwachen.

An dieser Stelle wird der ein oder andere sicherlich das Argument vorbringen, die Inflation sei viel höher.

Man spricht von gefühlter Inflation.

Wie hoch diese tatsächlich ist, kann nur vermutet werden. Ich habe für meine eigene Planung trotzdem nur 2 % angesetzt, da mich 3 oder mehr Prozent demotivieren würden.

Schauen wir uns jetzt das Ergebnis des Kapitalvermögens mit Berücksichtigung der Inflation an:

Das sind die Parameter:

  • Lebenshaltungskosten 84.000 Euro pro Jahr (Ausgaben hier erfassen)
  • Kapitalanlagezins 2 % pro Jahr
  • Inflation 2 %

Benötigtes Startkapital mit Alter 55 = 2.908.680,04 €

Das Berechnungstool können Sie hier anfordern:

Ach du meine Güte, was ist jetzt passiert?

Um die Inflation auszugleichen, benötigen Sie jetzt fast 800.000 Euro mehr Kapital. Doch es kommt noch schlimmer.

Denn das alles sind Nettowerte. Der Fiskus will ja auch noch einen Teil vom Kuchen. Stichwort Abgeltungsteuer.

Aber vielleicht sieht es bei Ihnen viel besser aus?

Oder Sie verzichten einfach auf 10 Jahre und springen schon mit 80 Jahren in die schwarze Box. Ich bitte den Sarkasmus zu entschuldigen, aber hier hilft nur Klartext.

Sie sehen, Sie haben also mehrere Optionen. Manche Menschen unterschätzen die Macht der Zahlen und Ausgaben. Und das kann bitter enden. Plötzlich muss das geliebte Ferienhaus verkauft werden…

Bei meinem Kunden haben die 330.000 Euro Mieteinnahmen übrigens wirklich nicht gereicht. Zumindest für vier Jahre nicht. Denn obwohl er nicht im Luxus schwelgt, hätte er für diese Zeit Liquiditätsunterdeckungen ausgleichen müssen. Das hätte einen Vermögensverzehr bedeutet. Und das will ja niemand.

In seiner Cashflowberechnung hatte er die Abgaben ans Finanzamt nicht berücksichtigt.

Trotzdem zieht er seinen Exit mit knapp 55 Jahren durch.

Der Verkauf eines Mehrfamilienhauses beschert ihm 2,2 Mio. Euro und somit ist genug Spielraum vorhanden, neben den weiteren Einkünften (Miete und Kapitalerträge), ein tolles Leben führen zu können.

Und der absolute Höhepunkt in diesem Fall war dann sein Anruf, in dem er mir mitteilte, sein Geld nicht unnötig liegen lassen zu wollen.

1 Mio. Euro möchte er in soziale Projekte investieren. Ein echter Held eben. Und smart noch dazu.

Für mich die absolute Erfüllung, diesen tollen Menschen bei seiner Reise begleiten zu dürfen.

Fazit

Ohne seine Ausgaben und sein Vermögen zu kennen, kann die Exit-Strategie wie ein Kartenhaus zusammenfallen.

Vorüberlegungen, etwa mit 55 anstatt mit 60 nur noch optional zu arbeiten, können Sie nur anstellen, wenn Sie absolute Klarheit oder entsprechend sehr viel Vermögen haben.

Die meisten kennen ihre Zahlen jedoch nicht.

Bei komplexen Vermögensstrukturen ist das auch kein Wunder. Nehmen Sie sich daher die nötige Auszeit und gehen Sie Ihre eigenen Zahlen durch.

Meine Zahlen kenne ich erst seit 6 Jahren.

Vorher war ich zugegebener Maßen faul und nicht wirklich interessiert. Bis ich ein heftiges „Ach-du-meine-Güte-Erlebnis“ hatte.

Manchmal braucht es einen solchen Dämpfer und für mich kam er genau richtig. Jetzt kann ich viel besser die Konsequenzen meiner Entscheidungen nachvollziehen. Das sorgt für Klarheit, Zufriedenheit und ruhige Nächte.

Wie steht es mit Ihnen und Ihren Zahlen? Haben Sie diese im Griff oder stehen Sie damit auf Kriegsfuß?

Foto: https://pixabay.com/de/smart-seien-sie-clever-clever-725843/

Hinter den Kulissen, Vorsicht vor...

Was Sie unbedingt über mich wissen sollten.

März 21, 2017
Begeben wir uns kurz in das Jahr 1991.

NBA-Finalserie. Spiel 1 – Chicago Bulls gegen L.A. Lakers. Ein gewisser Michael Jordan setzt zum legendären Flug an und verzaubert die Massen. Und nicht nur die.

Ich war 14 Jahre alt und dieser Superstar des Basketballs hatte mein Herz erobert. Das klingt zwar irgendwie komisch, aber genau so war es. Jedes Mal, wenn ich seinen Namen hörte, war ich voller Aufregung.

Und so kam schnell eins zum anderen.

Neben seiner ganzen Persönlichkeit, interessierten mich auch seine Basketballstatistiken. Wie war seine Freiwurf-Quote? Wie viele Punkte erzielte er pro Spiel? Wie viele davon in den Playoffs? Es waren unglaublich viele Zahlen.

Und plötzlich war sie da – die Leidenschaft für schier endlose Datenreihen. Ich kaufte mir sogar spezielle amerikanische Magazine, die voll davon waren. 10 D-Mark kosteten diese damals. Sehr viel Geld für einen Teenager. Aber was spielt Geld schon für eine Rolle, wenn man sein Idol liebt und eine brennende Leidenschaft besitzt?

Damals war mir klar, mein Job wird mit Zahlen zu tun haben. Mit sehr vielen Zahlen. So viel war sicher.

Als Statistiker zu arbeiten, das erfuhr ich dann während meines BWL-Studiums, wäre mir zu langweilig gewesen. Und da ich sehr gerne mit Menschen kommuniziere, führte mein Weg in die Finanzberatung. Passt doch ganz gut, dachte ich mir in meinem jugendlichen Leichtsinn.

Doch ich sollte mich irren.

Die Finanzberatung, wie man sie kennt und leider zu Recht verschmäht, hat sehr wenig mit einer Planung seiner Finanzen zu tun, wie ich sie verstehe. Doch auch Finanzplanung ist nicht gleich Finanzplanung. Leider. Es könnte einfach sein.

Aber die Finanzindustrie-Lobby ist sehr stark. Für eine echte Finanzplanung ist keine Zeit und den meisten „Beratern“ fehlt es an Können und Wollen! Produkte müssen verkauft werden, damit Provisionen fließen. Nicht nur für die Bank, sondern auch an die Berater. So läuft das nun mal.

Diese Erfahrungen machte ich unter anderem auch bei der Deutschen Bank. Ich war Teil dieses Systems und ich wollte da raus.

Ende März 2011 verließ ich die Bank, um mich auf eigene Füße zu stellen.

Relativ schnell nahm ich an einer Fortbildung zum Thema „Versteckte Kosten in der Geldanlage“ teil. Meinen Kollegen und mir wurde schlecht. Was wir da hörten und anschließend berechnet bekamen, raubte uns den Atem.

Die Kosten sind so hoch, dass hier nur einer gewinnen kann. Und das ist nicht der Kunde.

Ich entschied einen Radikalschnitt zu machen. Mir wurde klar, dass ich in Zukunft von meinen Kunden auf Honorarbasis bezahlt werden möchte. Kein Hoffen mehr auf Produktabschlüsse, sondern durch ehrliche und faire Beratung einen echten Mehrwert liefern. Intelligente und kostengünstige Finanzlösungen gab es als Sahnehäubchen dazu.

Und wie reagierten meine Kunden auf diesen Sinneswandel?

Das Schlüsselerlebnis hatte ich mit einem Kunden von der Börse Stuttgart.

Dieser war erstaunt über meine Ehrlichkeit und dass ich 10.000 Euro an Provisionen zurückzahlen müsste, wenn er die kostenverseuchten Verträge kündigt. Mein neuer Ansatz und die neue Produktlösung gefielen ihm aber so gut, dass er mir eine zweite Chance gab. Mein Honorar bezahlte er anstandslos und sieben Neukunden-Empfehlungen bekam ich dazu.

Ich war überglücklich! Das Jahr 2012 wurde ein sehr erfolgreiches.

Doch ich fühlte mich noch nicht richtig wohl mit meiner Positionierung und meinem Dienstleistungsangebot.

Im Jahr 2014 lernte ich dann meinen Mentor aus England kennen. Neben unserer Leidenschaft für Zahlen, teilen wir aber auch die gleiche traurige Erfahrung.

Es geht um unsere Eltern.

Meine waren hart arbeitende Menschen und zählten schon die Jahre, bis sie endlich ihren Lebensabend in Kroatien verbringen konnten.

Bis dato hatte mein Vater meine Mutter immer mit den Worten vertröstet: „Wir werden unser Leben einmal genießen, sobald wir in Rente sind.“ Doch dazu kam es leider nicht. Meine Mutter verstarb viel zu früh im Alter von 57 Jahren an Brustkrebs und mit ihr einige Lebensträume.

„Wir werden genießen, wenn…“ – viel zu oft habe ich diesen Satz auch von meinen Kunden gehört.

Warum will alle Welt einem weismachen, dass man bis 67 arbeiten muss?

Was ist, wenn mir so viel Zeit gar nicht mehr bleibt oder meinem geliebten Partner?

Was ist, wenn mein Rücken nicht mehr mitspielt und ich die Weltreise mit meiner Tochter nicht antreten kann?

Was ist, wenn ich genug finanzielles Polster habe, um mit 55 auszusteigen, doch niemand sagt es mir (und alleine kann ich es nicht, weil mir die Leidenschaft für Zahlen fehlt)?

Was ist, wenn ich mir jetzt Zeit nehme, um meine Ehe zu retten?

Was ist, wenn ich den Job, den ich hasse, gegen einen tausche, der mich wirklich glücklich macht? …

Spannende Fragen, nicht wahr?

Und genau um solche und um die entsprechenden Exit-Strategien, geht es hier in meinem Blog und in meinem Beratungsunternehmen Exitplanner. Die schmerzliche Erfahrung durch den Tod meiner Mutter hat mir die Augen geöffnet. Sieben Jahre später, aber manchmal braucht es eben seine Zeit.

Während ich diese Zeilen schreibe, habe ich eine ganz spezielle Gruppe von Lesern vor Augen, an die dieser Blog gerichtet ist.

Es sind Menschen, die ihren Status Quo hinterfragen.

So wie meine Kunden. Sie sind für mich smarte Helden. Sie geben sich mit dem Status Quo nicht zufrieden, sondern fordern ihn sogar heraus. Der Ausstieg aus dem Hamsterrad steht bevor. Es ist Zeit, die Fehler aus der ersten Lebenshälfte zu begraben und die zweite ausgefüllter und zufriedener zu gestalten. Das erfordert Mut und Stärke.

Mit diesem Blog möchte ich Sie dabei unterstützen.

In diesem Sinne, herzlich willkommen auf meiner Seite. Ich freue mich auf einen interessanten Austausch und wünsche mir, dass wir zu einer verschworenen Gemeinschaft heranwachsen.

Darum habe ich eine Bitte:

Kommentieren Sie, was das Zeug hält. Teilen Sie die Blogbeiträge und lassen Sie uns gemeinsam daran mitwirken, mehr Menschen in die private und berufliche Freiheit zu bringen. Lassen Sie uns smarte Helden sein, Vorbilder und Inspiration für andere.

Wir haben nur das eine Leben bekommen. Machen wir das Beste daraus.

Warum Ihnen mein 40. Geburtstag helfen kann, den Grundstein für Ihre eigene Exit-Strategie zu legen, können Sie hier nachlesen.

Herzliche Grüße,

Marin Marinov